Fort Worth – Dallas
Früh am Morgen begeben wir uns in die Stockyards. Frühstück gibt es in the Biscuit Bar. Das Buscuit ist im Prinzip ein salziges etwas brüchiges Brötchen, das mit verschiedenen Füllungen gekauft werden kann. 🙂 Simon bestellt es mit Speck und Ei und bezeichnet es als super lecker. Ich nehme es mit Butter und Konfitüre und beschreibe es als viel zu salzig.
Beim Besuch im nächsten Souvenier Shop kaufen wir uns beide eine Mütze gegen die Sonne. Den als nächstes gehen wir reiten. Mit einer einstündigen Tour über die Felder bzw. sandigen Pfade der Stockyards hat man genügend Zeit sich an dem Pferdchen zu erfreuen. Ausserdem ist man anschliessend Rot oder braun von der sonne und als Souvenier gibt es schmerzende Po Knochen. xD
Dann geht es an die Besichtigung der Shops. Es ist wunderschön wie die alte Western Stadt nachgebildet wurde und umhersträunern macht richtig Spass. Vor einem Shop finden wir ausserdem eine Pupe die einem die Zukunft vorhersagt. Wir fühlen uns in einen alten 80er Film zurück versetzt als wir den Doller in die Maschiene schieben und uns von der Puppe sagen lassen, dass all unsere Geldsorgen bald vorbei sein werden. 😀 Vor einem anderen Shop steht ein alter Cadilac, ein perfekte Sujet für eine Foto Runde.
Sehr sehenswert sind zudem die Longhorn Stiere zu welchen man auch eine 30 minütigen Info Anlass hören kann. Für eine 10$ Spende durften wir dann auch ein kleines Longhorn Stofftier mit nachhause nehmen. Vorne bei der Hauptstrasse, konnte ich zudem einmal auf ein echtes Longhorn mit Sattel sitzen um ein kurzes Foto zu machen.
Zum Mittagessen geht es ins Billy Bobs Honkytonk. Entgegen unseren Erwartungen ist das nicht ein Restaurant, sondern eine Art Saal mit vielen Bars und Tanzflächen. Das wäre super, wenn es nicht so traurig leer gewesen wäre.
Weiterfahrt nach Dallas, die erste Grossstadt seit Chicaco. Die Hinfahrt lief trotz viel Verkehr und Stätte Chaos sehr gut. Schnell haben wir eingecheckt und unsere Suit bezogen, da mussten wir unser Auto von dem temporären Parkplatz weg fahren und dem Budget Vermieter zurück bringen. Das war eher turbulent.
Als erstes müssen wir das Pool besichtigen. Es ist leer, tropisch warm im Raum und kühles Wasser. Sehr toll. Und dann die Suit näher unter die Lupe nehmen. So viel Platz hatten wir tatsächlich noch nie in einem Zimmer. Als nächstes wird die Stadt besichtigt. Hauptsächlich die Comerce und Mainstreet mit dem grossen Auge. In deep Ellum haben wir ein weiteres Honkytonk gefunden und mussten das natürlich besuchen. Das Adair’s Saloon sieht von aussen richtig abgefuckt aus. Sie haben sogar einen Zettel an der Tür auf welchem steht „we assure you, we are open“, da es aufgrund der verklebten Fenster wirklich nicht erkennbar ist.
Zum Abendessen soll es ein richtiges Texan BBQ geben. Dafür gehen wir ins Terry Black’s Barbecue. Hier gibt es keinen Service. Es hat was von einer Kantine, aber das Essen ist soooo viel besser.
Zu viel gegessen und potentiell auch viel zu viel getrunken, landen wir nach einer Taxi fahrt um 9 Uhr bereits im Bett. Dieser warnt uns davor abends zu fuss oder per ÖV unterwegs zu sein, es sei sehr unsicher in der Stadt.